Dienstag, 17. März 2015

Die Gabe des Empathen (Chris Bourne)

 
Im Laufe des spirituellen Erwachens zeigen sich bei sehr vielen Menschen nach und nach spezielle Gaben und Fähigkeiten. Diese neuen Fähigkeiten sind nicht immer einfach zu meistern. Wie geht man damit um?

Empathen fühlen alles

Stell dir vor, du spürst alles um dich herum, positiv wie negativ, 24 Stunden am Tag. Ein Empath kann Empathie nicht ausschalten (im Gegensatz zu jemandem, der vielleicht “sehr mitfühlend” ist). Es ist vielleicht eine der am schwierigsten zu meisternden geistigen Gaben. Ich bin ein Empath und habe nach meinem Erwachen fast zwei Jahrzehnte damit verbracht, meine empathische Natur zu meistern. Es ist ein noch immer andauernder Prozess und ich bin mir nicht sicher, ob ich während dieser Inkarnation jemals sein Ende erreiche. Ich bin aber zufrieden, und trotz aller Herausforderungen bei der Integration, sehe ich diese Gabe heute als ein unglaubliches Geschenk an.

Empathen inkarnieren in diese Welt ohne eine Bedienungsanleitung zu ihrer Gabe. Einige scheinen insofern gesegnet, als dass sie die Erinnerungen der Meisterschaft aus vergangenen Leben mit sich bringen. Aber auch das Erinnern ist oft an sich schon eine holprige Fahrt. Um die Verwirrung komplett zu machen, können die meisten Empathen nicht sagen, wo der Unterschied zwischen ihrer eigenen Energie und der Energie von jemand anderem ist. Etwas geschah auf meiner Reise, so dass ich diesen Unterschied plötzlich fühlen konnte. Die Einsicht kam durch erhöhte Präsenz: Es ist ein subtiler Schwingungs-Unterschied, den wir nur erkennen können, wenn wir komplett präsent sind. Inmitten der eigenen spirituellen Evolution zu einem Zustand ständiger Präsenz zu gelangen, ist deshalb ein sehr wichtiger Schlüssel zur Bewältigung der empathischen Gabe, den ich gar nicht überbetonen kann.

Empathie und das Schwingungs-Chaos

Alles ist Energie, ein Meer pulsierender spezifischer Vibrationen. Da ein Empath Energie so selbstverständlich spürt, wie andere Luft atmen, ist es verständlich, dass dadurch auch ein paar Probleme entstehen können. Die Menschheit (abgesehen vielleicht von einigen indigenen Kulturen) ist ein einziges riesiges, verwirrendes energetisches Schwingungs-Chaos! Die moderne Welt ist ein Schmelztiegel von verzerrten und verzweifelten Energien: von emotionalen Projektionen, versteckten Absichten (ob persönlich oder global), WLAN, Handy-Strahlung, elektromagnetischen Emissionen, Multi-Media-Marketing (eigens entwickelt, um uns zu stimulieren), stark verarbeiteten Lebensmitteln, TV, dem dumpfen Getöse des Konsums.. die Liste geht weiter und weiter.

Empathen spüren diese Energie im Feld, sie spüren die Energie eines Gesprächs, sie fühlen die Körpersprache, fühlen die Energie hinter gesprochenen und unausgesprochenen Worten – ohne jede intellektuelle Interpretation. Sie wissen intuitiv, was die Energie ‘wirklich’ sagt, trotz allem, was an der Oberfläche passieren mag. Sie wissen auch, was eine Person wirklich sagt, egal, welche Worte dieser Mensch ihnen anbietet.

Wegen der Tendenz vieler Menschen, ihre Wahrheit zu verstecken, oder zu versuchen, die Situation zu kontrollieren, spüren viele Empathen einen riesigen inneren Konflikt oder gar die Unfähigkeit, mit der Ungeheuerlichkeit der Situation umzugehen. Eines der Hauptprobleme für Empathen ist dieser Mangel an Transparenz und Ehrlichkeit in der Welt und der daraus resultierende Groll dagegen, all die verborgene Energie spüren zu müssen. Und natürlich werden viele dieser sensiblen Wesen auch mit den Dingen zu kämpfen haben, die überaus sichtbar sind.

“Mach’ das weg!”

Die meisten Menschen, die diese Gabe haben, sehen sie ganz und gar nicht als Geschenk. Es ist eher zu erwarten, dass sie sehr viel häufiger flehend darum betteln werden, diese Fähigkeit zu stoppen. Energie auf diese Weise zu spüren ist zunächst oft derart überwältigend, dass es eine Herausforderung ist, überhaupt im gewöhnlichen Sinne weiter zu „funktionieren”. Viele Empathen wirken oft über-emotional, andere machen emotional komplett zu, um mit ihrer Gabe fertig zu werden. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn sie teilweise ohne jede erkennbare Ursache “ausflippen”. Sie bevorzugen es deshalb meist, allein zu sein und pflegen nicht gerne viele persönliche Beziehungen.

Zu Beginn habe ich das Universum oft angefleht: “Ich will diese ganze Energie nicht fühlen – es ist nicht meine!” Das Universum würde mir immer antworten, dass es ein Geschenk ist.

“Wie soll das bitte ein Geschenk sein?!”

Ich fand es oft schwer, Menschen in einem gewöhnlichen Sinne persönlich nah zu sein. Es hat mich wahnsinnig gemacht und darum habe ich Unabhängigkeit und Distanz bevorzugt. Unabhängigkeit und Zufriedenheit mit nur ein paar wenigen engen Freunde fühlt sich heute immer noch sehr natürlich für mich an. In gewisser Weise ist das eine rettende Gnade.

Mit Empathie umgehen lernen – Befreiung von emotionaler Anhaftung

Die anfänglich überwältigende Intensität erfüllte einen wunderbaren Zweck für mich. Sie brachte eine starke Sehnsucht mit sich, meine Konfiguration als Erd-Wesen zu meistern. Sie gab mir den Anstoß, mich mit meinen natürlichen angeboren empathischen Zügen auseinanderzusetzen und sie zu meistern, und schließlich ein neues Level von Frieden und Funktionalität mit allem zu finden.

Der wichtigste Schlüssel zur Meisterschaft ist das Loslassen von emotionaler Anhaftung. 

Die meisten Empathen leiden unnötig, weil sie ihre persönliche emotionale Anhaftung an Gefühle nicht loslassen können. Wenn wir die Anhaftung loslassen, bedeutet das nicht, dass wir nicht mehr fühlen. Es bedeutet nur, dass wir uns nicht mehr im Gefühl verstricken. Das heißt, wir können wahrnehmen, wie Dinge passieren, und wirklich erkennen, was „nicht wir sind”, was „nicht unser eigenes Gefühl” ist und wirklich beginnen, diese Fähigkeit anzunehmen und zu erkennen, wann es uns gegeben ist etwas zu tun oder nicht.

Für mich dauerte es Jahre der bewussten Beobachtung und Zentrierung, diesen Punkt zu erreichen. Als ich schließlich begann, von einem zentrierten Ort der Präsenz aus zu leben, begann ich zu erkennen, was ich zu tun hatte und ich konnte meine emotionale Anhaftung sowohl in den Fällen loslassen, die „für mich gedacht” waren, als auch in solchen, die es nicht waren. Dies ist ein sehr wichtiger Faktor, da es bedeutet, dass wir immer noch die Energie empathisch spüren, aber es betrifft uns nicht mehr in einer negativen Weise. Wir sind in der Lage, von unendlich viel größerem Nutzen zu sein, als wenn wir emotional verstrickt sind. In der Tat ist es so, dass wir aus der emotionalen Verstrickung heraus eine Situation meist eher schlimmer als besser machen. Das ist die Quintessenz. Das bedeutet, dass wir die Energie spüren können, mit dem tiefsten Mitgefühl, doch jetzt können wir wirklich den Raum für andere halten. Wenn wir das tun, reflektieren wir göttliches Licht zum anderen, so dass wahre Heilung stattfinden kann.

Inneren Frieden und Stabilität finden

Tägliche Zentrierung, Meditation, Yoga, eine mitfühlende Ernährung und Lebensführung, bewusste Veränderungen, um unser Energiefeld zu reinigen und Zentriertheit zu fördern, sind alle eine große Hilfe auf diesem Weg! In der Natur zu sein, bringt wieder in die Mitte und lädt erschöpfte Energien wieder auf. Jeden Tag Zeit allein zu verbringen, abseits von Geschwätz und Drama kann von unschätzbarem Wert sein. Ich würde sagen, ein Minimum von einer halben Stunde pro Tag bewusst für sich selbst zu reservieren, ist von entscheidender Bedeutung. Je mehr, desto besser. Alles Genannte ist sehr wichtig. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Schwimmen im Meer, Wandern, ein Bad mit Ölen oder Salz, dir eine Fußmassage geben, deine Lieblingsmusik hören, ein Instrument spielen, bewusste Körperarbeit oder Massagen.. Grundsätzlich alles, was dir hilft, dein inneres Gleichgewicht zu halten und das deine innere Ruhe und Stabilität aufbaut.

Ein weiterer wichtiger Schlüssel ist Verantwortung zu übernehmen. 

Wenn du diese Gabe hast, wird es nur alles schlimmer machen, wenn du dich ihr verweigerst – denn das sorgt dafür, dass deine spirituelle Entwicklung dysfunktional ist. Unsere innere Evolution wird dann geschehen, wenn wir unsere einzigartige Natur und Gaben vollständig annehmen. Also sollten wir 100% ehrlich mit uns selbst sein und wissen, dass es viel einfacher wird, je bewusster wir damit umgehen. Der einzige Ausweg ist mitten hindurch.

Ohne diese Praktiken ist es sehr schwierig (ich bin nicht sicher, ob es überhaupt möglich ist) ein Dasein als Empath wirklich zu meistern. Also, wenn die Motivation ein wenig fehlt: Tu es trotzdem! Bis du einen Rhythmus für dein Leben gefunden hast, der funktioniert.

Ein göttliches Geschenk

Egal, ob du selbst ein Empath bist oder einen kennst, hoffentlich sind diese Worte in irgendeiner Weise hilfreich.

Ich glaube wirklich, dass all die Herausforderungen, die ich hervorgehoben habe, dazu da sind, uns zu helfen, dieses wahrhaft göttliche Geschenk zu verfeinern und alchemistisch zu verwandeln. Die Gabe der Empathie hat die Macht, wirklich etwas in dieser Welt zu verändern. Sie ist das, was die meisten Menschen sich wünschen würden, die den Ruf in sich spüren, anderen auf lebensverändernde Weise behilflich zu sein.

Ein bewusster Empath hat die natürliche Fähigkeit, sich auf einer Seele-Ebene zu verbinden und hilft so, blockierte Energie zu lösen. Ein Empath kann, wenn er den Ruf dazu spürt, auch festgesetzte Energie im Feld eines anderen erlösen, und zwischen dem unterscheiden, was dienlich ist, und was nicht. Da alles eine Frequenz aussendet, die unweigerlich alles andere beeinflusst, kann die Neuausrichtung des eigenen Energiefeldes durch einen wirklich wohlwollenden Empathen eine große Hilfe für die spirituelle Entwicklung sein.

Ob nun Empath oder nicht: Wenn wir alle unsere Gaben entfalten und zusammenarbeiten, können wir ein höheres Paradigma entfalten.

Chris Bourne, "Aufstieg - der natürliche Fluss des Universums"


Montag, 16. März 2015

Tageskarte für den 16. 3. 2015 (Manjushri)


Nach der gestrigen Karte "Sige/Stille" zeigt sich heute Manjushri mit der Botschaft "Hör zu". So als würde die heutige Karte jene von gestern nochmals bestärken. 

Auch ich möchte dich dazu ermuntern, still zu werden und auf dein Herz, auf deine innere Stimme, auf deine Intuition zu hören. Denn in deinem Innern sind alle Wahrheiten verborgen.

Wie ich schon einmal in einem Blog-Beitrag erwähnte, waren und sind meine liebsten Lehrer (im Aussen) jene, die mich motivieren und mich dabei unterstützen, auf meine eigene innere Stimme zu hören und zu vertrauen, bzw. mich von ihr führen zu lassen. 

Jeder hat diese innere Stimme, nur wird sie durch äussere Ablenkung und Lärm oft überdeckt und blockiert. 

Ich kenne sogar Leute, die halten es schon gar nicht mehr aus, mal für 5 Minuten "nichts" zu tun, mal den Radio oder den Fernseher auszuschalten. 

Sie stehen (freiwillig) unter "Dauerberieselung" von Aussen - sind immer in Action. 

Manchmal habe ich fast das Gefühl, als wären sie auf der Flucht.. 

Wovor flüchtest du denn lieber Mensch? Habe keine Angst. Beruhige dich. Es gibt nichts Schöneres als die Ruhe, die Stille. Sie spricht die Wahrheit und sie ist dein Zuhause. Habe keine Angst. Beruhige dich.

Flavia



Tageskarte aus dem Orakel der aufgestiegenen Meister (von Doreen Virtue)


Manjushri:

Du kannst deine göttliche Führung am besten vernehmen, wenn du ruhig bist und lauschst. Schalte alle lauten Reize wie Telefon oder Fernsehen aus und entspanne dich an einem ruhigen Ort. Versuche nicht, etwas zu bewirken. Lausche einfach auf deine eigenen Gedanken, deinen Atem und den Rhythmus deines Herzens. Dann stelle deinen geistigen Führern und Engeln im Stillen Fragen. Lausche auf die liebevolle Wahrheit, die sie in deinem Herzen, deinem Körper und deinem Geist zum Ausdruck bringen. Höre auf deine eigenen inneren Wahrheiten. Vertraue deiner Intuition und handle entsprechend.

Weitere Bedeutungen dieser Karte:

Ziehe dich eine Weile in die Stille zurück. Deine geistigen Führer und Engel reden mit dir - hörst du sie? Jetzt ist es nötig, weniger zu reden und mehr zuzuhören. Gestehe dir deine wahren Gefühle ein. Höre auf die Botschaften, die irgendwelche Schmerzen oder Beschwerden dir übermitteln wollen. (Der Körper spricht immer mit jenen, die ihm zuhören.)

Über Manjushri:

Manjushri ist eine buddhistische Gottheit der Weisheit. Sein Schwert durchtrennt alle Illusionen und schenkt Klarheit und Verständnis. Rufe Manjushri um Hilfe, um göttliche Botschaften zu verstehen und deine Empfänglichkeit für göttliche Intelligenz und Weisheit zu vertiefen.

Sonntag, 15. März 2015

Tageskarte für den 15. 3. 2015 (Sige)


Tagebuchauszug 

Juli 09
Wieder in Ascona

Nach dem Gewitter ist die Luft nun frisch, die Sicht auf den See und die Hügel klar. Ich liebe diese Tage – ich liebe es, wenn sich der Dunst verabschiedet, diese drückende Schwere sich auflöst…. 

Ich fühle mich wieder etwas leichter, komme wieder an – bei mir. 

Noch vor ein paar Wochen war ich schwer, stumpf, gefangen – wieder mal. Ich war eine Gefangene der äusseren Welt – Überreizung – kreisende Gedankenströme, die schwindelig machen. Ich liess mich mitreissen von einem Tempo, das für mich zu schnell, zu laut, zu schrill ist. Floskeln, leeres Geschwätz. Hektik – dieses überall mitmachen müssen, dieses überall dabei sein müssen. 


„Was, du kommst nicht, du wirst nicht dabei sein?" 

„Your not in, Flavia?" 

„No, I’m not. I’m out." 

„Out where? Why?" 

„Out.... with me." 

(Ist es nicht spannend, dass ich mich noch nie so "in" gefühlt habe wie in dem Moment, wo ich offiziell "out" bin. Paradox.)

Mein Gegenüber wird unruhig..

"Willst du wirklich nicht mitkommen? Ich finde, wir sollten die Zeit nutzen, da du ja schon bald wieder abreist. Sag mal, was treibst du eigentlich, wenn du dort bist, ist dir nicht langweilig?" 

Ich lächle. (Vor ein paar Monaten hätte ich (noch) versucht mich zu rechtfertigen.) 

„Ich schaue in den Himmel, beobachte die vorüberziehenden Wolken, die Schwalben - wie sie ihre Kreise ziehen. Und ich liebe die Nacht, den Sternenhimmel. Bin still – und in der Stille spüre ich (mich): Ich bin ja da, ich bin lebendig. Ich bin da und ich lebe.“

Flavia



Tageskarte aus dem Orakel der Göttinnen (von Doreen Virtue)


Botschaft der Sige:

"Sch, mein Liebling. Beruhige dich. Atme und lass alle Worte, Sorgen und Pläne los. Begib dich in die Stille in dir, jenen Ort inneren Friedens, wo dich die Welt nicht mehr erreicht. Jetzt ist es Zeit, dich alleine in Stille zurückzuziehen. Ich werde dir liebevoll helfen dich zu erholen und wieder zu zentrieren. Versuch jetzt nicht, irgendwelche Entscheidungen zu treffen. Lass deinen Verstand einfach ausruhen. Du wirst schon früh genug wissen, wann es wieder Zeit ist, aktiv zu werden. Im Augenblick beruhige dich einfach. Ruh dich aus."

Bedeutungsspektrum:

Zieh dich eine Weile zurück - Höre mehr zu und rede weniger - Meide Lärm - Meditiere - Übergib das Plappern deiner Gedanken dem Himmel - Berücksichtige, dass du gerade lärmempfindlich bist.

Über die Göttin Sige:

Die gnostische Göttin Sige gilt als die Große Stille oder Leere, aus der die gesamte Schöpfung hervorgegangen ist. Sige erinnert uns daran, dass Worte Dualität erschaffen und dass wir in der Stille unseren wahren Ursprung und unser wahres Selbst wieder finden können. Stille ist die alles durchdringende Kraft, die Weisheit hervorbringt, so wie die Gnostiker Sige auch als die Mutter von Sophia, der Göttin der Weisheit betrachten. Sige lehrt uns, dass unsere Wurzeln in der stillen Leere des Universums liegen und dass es wichtig für uns ist, uns regelmässig mit der Stille zu verbinden.

Freitag, 13. März 2015

Fortsetzung zum Thema "Bewusstheit" (Eva-Maria Eleni)


Da ich im letzten Beitrag hauptsächlich auf die mir gestellte Frage eingehen wollte, habe ich den Begriff "Bewusstheit" nicht ganz umfassend erklärt. Der Beitrag wäre sonst zu lang geworden. Hier kommt also ein Zusatz zu diesem Thema:

Bewusstheitsentwicklung bedeutet: Ich sehe und begreife heute etwas, was ich noch gestern/vor Wochen/Monaten/Jahren nicht gesehen habe. Es wurde etwas ins Licht gerückt - in meinen Fokus der Aufmerksamkeit-, was sich zuvor vor mir verborgen hat. Man kann es mit einer Lampe vergleichen, die jetzt woanders hin scheint. 

Daher ist Bewusstheitsentwicklung auch mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden. Denn nicht alles wohin das Licht scheint gefällt uns. Wir können uns das nicht aussuchen - schauen wir zum Beispiel in die Entwicklung der "Welt", kommt viel Düsteres zu Tage, also ans Licht. Es bedeutet im Grunde nicht, dass diese Welt so viel anders geworden wäre, es bedeutet, dass wir vieles einfach nicht gesehen haben und daher völlig falsch eingeschätzt. Uns fehlte sozusagen die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen. So haben wir vorher etwas Falsches geglaubt, man konnte uns viel leichter etwas erzählen oder von etwas überzeugen. Heute geht das längst nicht mehr so einfach.

Nun kommt aber noch eine zusätzliche Komponente ins Spiel. Weil es oft so schrecklich erscheinen mag was sich uns zeigt, neigen viele Menschen dazu, es lieber nicht sehen zu wollen. Es gibt durchaus auch Bemühungen, die dieses menschliche Verhalten ausnutzen und uns allen gerne erzählen möchten, dass dieses Hinschauen unnötig wäre. Sie versuchen abzulenken. Das hat sehr lange gut funktioniert und hat unsere Wahrnehmung in gewisse Bahnen gelenkt, die es uns schwerer machen, wirklich hinzusehen.

Hier setzt zum Beispiel meine Arbeit an. 

Wir können (und sollten, denn nach meiner Erfahrung lässt sich das ohnehin nicht dauerhaft umgehen) uns dem öffnen und mal auch dorthin schauen, wo man es uns abtrainiert oder gar verboten hat. Dort kommen ganz ungewöhnliche Dinge in unseren Sichtbereich, welche - würden wir der gängig verkauften Meinungsbildung folgen - für merkwürdig, lächerlich oder gar falsch erklärt werden. Ihr wisst ja selbst wie schwierig es ist mit jemandem zu sprechen, der einfach nicht sehen will und lieber das alte Geglaubte rezitiert wie ein altes Computerprogramm. So etwas verhindert dass wir uns wirklich begegnen können, denn eigentlich sind diese "blinden" und "tauben" Menschen nicht in der Lage, ihr Gegenüber überhaupt wirklich zu sehen. Das ist der teure Preis für das Festhalten an falschen Konstrukten.

In der momentanen Lebensrealität bedeutet dies unter anderem, dass es oft knallt. Die Spielchen, die viele Mitmenschen (oder manchmal auch wir selber) einst angezettelt haben, sehen wir plötzlich ganz anders. Wenn das passiert, entsteht ein Erkennen, dass wir das so nicht brauchen oder wollen. Oft erkennen wir jetzt auch, dass uns das früher schon nicht gut getan hat, ohne das zuvor bemerkt zu haben. Je mehr wir uns gestatten, das alte Muster wirklich ziehen zu lassen - indem wir nicht mehr mit machen -, desto leichter und freier werden wir. 

Gleichzeitig setzt nun noch etwas Anderes ein: Eine Erinnerung an etwas in uns oder an uns. Auch wenn es noch wenig greifbar erscheinen mag, es rückt näher, sowie das Alte langsam entschwindet.

Inspiration und Nahrung für dein Herz und deine Seele: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/09/meine-bucher.html

Text (c) Eva-Maria Eleni


Tageskarte für den 13. 3. 2015 (Warte)


"Ich habe unendliche Geduld und ich werde göttlich geführt, um immer zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein."

Was für eine schöne Affirmation. Ich wollte früher oft mit dem Kopf durch die Wand, Ergebnisse auf eigene Faust erzielen - je schneller, desto besser.. Nicht wirklich darauf achtend, ob der Zeitpunkt für gewisse Planumsetzungen auch wirklich schon reif ist. 

Pläne und Ideen brauchen Zeit, sich zu entwickeln und reifen zu können. Wie eine Frucht vom Baum fällt, wenn sie reif ist, ist das auch mit den Plänen, Ideen und Visionen, die wir haben. Sind sie reif, werden sie für uns greifbar - lebbar. Nicht früher und nicht später. 

Daher trage ich meine Wünsche und Visionen in meinem Herzen wie einen Schatz - im Wissen, dass sie sich zum richtigen Zeitpunkt manifestieren werden. 

Eigentlich gibt es nichts zu tun - ausser den Wunsch, die Vision zu hegen und zu pflegen und zu vertrauen, dass er heranwächst zu einer wunderschönen Frucht. 

Flavia



Tageskarte aus dem Orakel "Der Zauber der Meerjungfrauen und Delfine" (von Doreen Virtue)


Wenn du jetzt handelst, wirst du eine ganze Reihe von Möglichkeiten verpassen, die sich dir in Kürze eröffnen werden. Sorge dich nicht - du wirst es in deinem Herzen und in deinem Bauch spüren, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. In der Zwischenzeit ist es wichtig, zu meditieren und dafür zu sorgen, dass du tief und gleichmässig atmest. (In stressigen Zeiten halten wir oft den Atem an oder atmen flach).

Du wirst auch in Kürze neue Informationen erhalten, die deine Pläne beeinflussen und dich in eine positivere Richtung führen werden. Wenn du etwas abwartest, wird das Ergebnis erfreulicher sein, als wenn du ohne diese Information aktiv geworden wärst. Sprich: "Ich habe unendliche Geduld und ich werde göttlich geführt, um immer zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein."

Mittwoch, 11. März 2015

Tageskarte für den 11. 3. 2015 (Frühling)


Da ist sie ja schon wieder - die Frühlingskarte. Die Feen scheinen ja den Frühling kaum erwarten zu können. :-)

Ich möchte heute eines meiner Lieblingsgedichte (von Susanna Erb) mit dir teilen. Ein Gedicht, welches ich mit dem Frühling und immer wieder mit mir selber in Verbindung bringe.

Flavia


Auferstehung

Die Auferstehung meiner Seele
ist die Geburt zu mir zurück
Vorbei die Zeiten der Befehle
die Selbsttäuschung im falschen Glück

Mein Herz hat mir geoffenbart
was mir so lang verborgen blieb
An meinem Auferstehungsstart
gewinne ich mich selber lieb

Und ich verspreche mir sodann
mir treu zu bleiben allezeit
Ich fang' ein neues Leben an
in meinem Auferstehungkleid

Susanna Erb



Tageskarte aus "Das magische Orakel der Feen" (von Doreen Virtue)


Die Antwort auf deine Fragen und Gebete kommt im Frühling. Vor dieser Jahreszeit wirst du schon von den vielen Segnungen profitieren, die deine Wünsche bereits angezogen haben. Bleibe im Vertrauen erfüllt und übergib alle Sorgen den Feen, da sie hinter die Kulissen schauen können und sich darum kümmern, dass deine Wünsche und Segnungen zu dir gelangen.

Zusätzliche Bedeutung der Karte:

Schwangerschaft - Geburt oder Adoption - Ein Projekt, das du beginnst, wird erfolgreich sein - Arbeit mit Blütenessenzen - Pflanze einen Garten oder verbringe Zeit darin - Öffne dich für Neuanfänge - Fang etwas Neues an - Es wird dir sehr helfen, in Heim oder Büro einen Frühlingsputz zu machen.

Montag, 9. März 2015

Tageskarte für den 9. 3. 2015 (Körperlicher Ausdruck)


Hm, wie sehr achte ich die Bedürfnisse meines Körpers? Besonders jene nach Bewegung? Gute Frage! Die Antwort ist leider nicht wirklich befriedigend. 

Die Ruhe, nach der sich mein Körper sehnt, wird ihm von mir (meist) gegönnt. Aber bei der Bewegung, die er sich bestimmt genau so sehr wünscht, mache ich ihm etwas einen Strich durch die Rechnung. 

Ich danke also den Feen für's Erinnern daran, wieder vermehrt in Bewegung zu kommen. (Nun ja, mein Physiotherapeut erinnert mich praktisch wöchentlich daran - mit mässigem Erfolg). Aber vielleicht helfen ja die Feen, die Bewegungssuppe etwas zu pfeffern. 

Dance!


Flavia



Tageskarte aus dem Heil-Orakel der Feen (von Doreen Virtue)


Dein Körper möchte sich durch Bewegung ausdrücken. Höre auf deinen Körper und er wird dir sagen, nach welcher Art von Bewegung er verlangt.

Dein physischer Körper besitzt seine eigene Lebenskraft und Intelligenz und er ist Teil desselben Elementarreichs wie die Feen. Er ist gleichzeitig kindlich und fordernd wie auch reif und weise. Diese Karte weist dich auf die Weisheit deines Körpers hin und bittet dich, sein Bedürfnis nach Ausgleich und Bewegung zu erfüllen.

Nimm dir einen Moment Zeit und frage deinen Körper nach welcher Art von Bewegung er sich sehnt. Braucht er kräftiges Ausdauertraining wie beispielsweise Jogging? Oder lieber einen friedlichen Spaziergang in der Natur? Wünscht er sich sanfte Dehnübungen und meditative Yoga-Stellungen? Oder möchte er lieber ausgelassen zu anregender Musik tanzen? Lausche auf die Antworten deines Körpers und verhalte dich entsprechend.

Affirmation:

Ich achte liebevoll auf die Bedürfnisse meines Körpers.

Tageskarte - Hina (Freiheit)

"Lass alle Fesseln hinter dir und sei frei! Du hast die Macht und das Recht, dein Leben zu verändern, um mehr Freiheit zu erfa...