Mittwoch, 10. Juni 2020

Diary 10. 6. 2020 - Nata per VIVERE (+ passender Artikel vom Andersmensch)



Ich mag keine Krimis oder Horror-Filme und schaue mir so was im TV auch nicht an.

Nun spielt sich aber der grösste Psycho-Thriller überhaupt direkt vor meinen Augen ab - in "real" life. 

Obwohl - momentan ist grad' Pause - (die wohl verdienten Sommerferien oder die wohl verdiente "Neue Normalität".) 🙈

Ich hätte dann mal gerne ein Vanille-Erdbeer Eis.

Eine Freundin hier aus dem Tessin, die zwei schulpflichtige Söhne hat, wurde schon vorgewarnt von höherer Stelle, dass es auch im September (Schulbeginn im Tessin) nicht so weiter gehen wird wie vor der Krise. Momentan gehen ihre Kinder 1 mal pro Woche zur Schule, ansonsten ist (noch) Homeschooling für sie angesagt. 

Die Freundin ist etwas am Verzweifeln, da einer ihrer Söhne nicht wirklich mitmacht. "Was wir da (in der Schule) lernen, bringt mir eh nicht's", sagt er nur. 

Ich musste schmunzeln und dachte so für mich: "Weiser Junge."

(Ich (Flavia) wünsche mir schon lange neue Schulen).

Bleiben wir also (trotz Vanille/Erdbeer Pausen-Eis) wachsam. 

Ich für meinen Teil versuche das Ganze weiterhin möglichst aus der Vogelperspektive zu beobachten und schaue, was es mit mir zu tun hat - ob es da evl. noch was (Muster, Dramen usw.) zu erlösen, bzw. zu integrieren gilt.

Never ending story. 🙈

Da gönn ich mir direkt auch "un gelato alla vaniglia e fragola".


Und beobachte und integriere weiter.

Was mich betrifft - mitmachen werde ich NIE bei dieser "Neuen Normalität" oder diesem beängstigenden "Maskenball", wie ich das ganze Szenario auch nenne. 😱
 
Habe ich doch schon der "Alten Normalität" (jene vor der Krise) nicht wirklich was erquickendes abgewinnen können. 

"Divide and conquer" ist nicht so meins. 

Und genau deshalb versuche ich es (in mir) zu transformieren und mich nicht "fressen" zu lassen von Emotionen, die bewusst geschürt werden. 

Kurz: Ich war/bin kein Freund der alten "Normalität", von dieser "Neuen Normalität" (die lächerlich ist) ganz zu schweigen. 

Ich bin hingegen ein grosser Freund von allem was wahr, authentisch und LEBENDIG ist.

Addio (alte und neue) "Normalität" - Welcome LIFE! 

Bin ich doch geboren um zu LEBEN. 

Il resto è noia (jedenfalls für mich).
Flavia

Hier ein passender Text vom "Andersmensch" zum Thema, den ich gerne teile:

- - - 

"Weil jetzt ein paar Maßnahmen gelockert wurden, bedeutet das noch lange nicht, man wäre frei. Wenn die Zellentüre geöffnet wird, kann man zwar aus der Zelle raus, befindet sich aber immer noch im Knast. Und so ist das auch mit der „Neuen Normalität“, wie man den sich etablierenden #Corona-Wahnsinn auf Neusprech gerne nennt.

Gewöhne dich bitte nicht an diese Neue Normalität, wie sich etwa Knastis daran gewöhnen, dass es bei guter Führung manchmal gelockerten Strafvollzug gibt. Wir sind nach wie vor eingeschränkt in unseren Grundrechten, in unserer persönlichen Freiheit und die meisten auch in ihrem Denken. Es hat sich kaum bis gar nichts geändert.


Vielmehr wird jetzt auf die Kleinsten gezielt. Plötzlich sind Kinder und Säuglinge hoch ansteckend und extrem gefährdet. Man fasst jetzt nämlich unterhalb der Gürtellinie in die psychischen Weichteile, denn da tut es am meisten weh. Wie wir alle wissen, sind wir in Sachen unserer Kinder am empfindlichsten. Aus diesem Grunde zielt der nächste Streich genau dahin.

Der Staatsterror unter dem Deckmantel der Volksgesundheit ruht nicht – er holt über die Sommermonate bloß zum nächst härteren Schlag aus. Es wird dabei so vorgegangen, als habe man ein Kind schlecht behandelt, ihm dann versöhnlich ein Spielzeug und einen Lolly geschenkt, womit man das Kind ein wenig spielen lässt, es in falscher Sicherheit und Freude wiegt, um ihm dann beides plötzlich zu entreißen und zudem eine saftige Ohrfeige zu verpassen. Das wirkt psychologisch extrem schockierend, einschüchternd und führt zu erneuter Schockstarre. Und genau da will man uns ab Herbst erneut haben: Im totalen Gehorsam durch Schock!

Damit wir wieder ganz laut nach noch mehr davon brüllen, damit wir händeringend die Impfung erflehen. Die wollen wir dann unbedingt für uns selbst, aber auch für unsere Kinder, denn wenn erst mal mit Kindesentzug gedroht wird, dann geht man noch tiefer in die Knie und duldet so gut wie alles. Das Spiel war und bleibt dreckig.


Also, freue dich nur nicht zu früh. Wähne dich nicht in falscher Sicherheit. Die zweite Welle ist bereits in Vorbereitung und kommt mit noch härteren Maßnahmen und noch dümmlicheren Argumenten.

Dein Widerstand muss also aufrecht bleiben. Deine Wachsamkeit sollte nicht der Verklärung durch Freude über den gelockerten Strafvollzug im mentalen #Covid19-Knast zum Opfer fallen. Wir befinden uns in Wahrheit nämlich nicht in einer neuen Normalität sondern einer neuen Totalität. Deren Ziel ist derzeit der Angriff auf unsere Kinder und der Entzug unseres Rechtes auf Obsorge, die nach Verfassungs- und Grundrecht zuvorderst den Eltern obliegt. Allerdings gibt es derzeit keine Grundrechte. Die wurden nicht demokratisch ausgehebelt. Sie wurden nach diktatorischer Manier vom Feinsten in einer kriminellen Nacht-Und-Nebel-Aktion einfach für ungültig erklärt, weil das gefährlichste Virus aller Zeiten grassiert. Es grassiert zwar nicht unbedingt da draußen in der Welt, mit absoluter Sicherheit aber in den verkümmerten Gehirnen der Massen. Da richtet es nämlich den größten Schaden an.


– Das hier soll dir keine Angst machen! Es soll dich bloß wachhalten. Es soll dich daran erinnern, dass du selbst etwas tun musst, wenn du es anders haben willst. Niemand wird das für dich tun. Also, bleibe wachsam, werde aktiv, sei dabei kreativ, gewitzt aber auch gelassen und friedvoll, denn nur aus Gelassenheit und innerem Frieden kann deine ganze Kraft als freies, geistig-sittliches Wesen erblühen."

#WSDV #wirsinddievielen

– der Andersmensch © 2020


Samstag, 6. Juni 2020

Diary 6. 6. 2020 - 2020 Halbzeit


Und ich fragte mich anfangs Jahr noch so, was dieses 2020 wohl bringen würde. Hatte keine konkreten Pläne und viele meiner Karma-Drama Issues waren (nach Jahrzehnten!) zu einem grossen Teil gelöst. Das freute mich natürlich, doch fragte ich mich: "Was jetzt? Wird bestimmt so richtig langweilig dieses 2020". Obwohl ich mich betreffend "Karma-Drama" natürlich dem Feinschliff widmen konnte.


Ehhhm. Heute blicke ich zurück auf die letzten Monate und Wochen dieses Jahres und befinde mich mitten in einer Apokalypse und ganz aktuell noch in einem "Eclipse". Ich bin tatsächlich live dabei beim Zusammenbruch des "Lügen-Systems", das jahrtausendlang diese Erde beherrschte. Es ist die Zeit, in der alles ans Licht kommt.


Nun weiss ich auch, auf was ich mich all die letzten Jahre hier in meinem "Exil" (welches ich auch mein kleines Kloster oder meine persönliche Mysterienschule nenne) ;-) vorbereitet habe.


In dieser Zeit der Vorbereitung entdeckte ich (Internet sei dank) viele inspirierende Menschen wie Sarah Adams, Laura Eisenhower und so viele mehr, deren tiefes Wissen ich aufsaugte wie ein Schwamm und mich selbst immer wie mehr und mehr erinnerte. Erkenntnis, Erinnerung - mir ging ein Licht auf.. oder besser.. (in) mir gingen Lichter an.. im wahrsten Sinne des Wortes. ;-)


Ich sag ja, ich hatte schon immer eine grosse Sehnsucht nach Wahrheit und hatte seit ich denken kann 1000 (und mehr) Fragen.



Nun ja: 2020. Wer sprach da von langweilig? Ich? 🙈


Es ist grad' so spannend wie nie.


Ferien mache ich dann wohl später. Im nächsten Jahrzehnt/Jahrhundert oder im nächsten Leben. 😉


Bis dahin: Happy Apokalypse und happy Transformation.

Jetzt geht es erst mal darum, die Wahrheit hier auf dieser Erde wieder zu verankern. Es geht weniger darum, die (alte) Welt zu retten sondern darum, eine neue Welt zu erschaffen.

Eine Welt, die eine solide Basis hat und die auf Wahrheit, Freiheit und Liebe aufgebaut ist. 

Ja dies sind meine 3 Lieblingsworte und -werte. 


Let's do this alchemical work! 


Wenn du dich gerufen fühlst, bist du herzlich eingeladen, dabei zu sein.



Flavia



Donnerstag, 14. Mai 2020

Diary 14. 5. 2020 - Der Untergang der Titanic


Stell dir vor, die Titanic sinkt und die Leute verlassen freiwillig das untergehende Schiff. Sogar die Musikanten legen ihre Instrumente weg und machen sich auf den Weg zu neuen, freudvolleren und friedvolleren Ufern. 

Denn - wir Menschen durchschauen nun das (alte) "Spiel", übernehmen Verantwortung (wurde auch Zeit) und machen uns die Welt, wie sie uns (der Erde selbst und all ihren LEBEwesen) gefällt. 

Das ist der Plan - jedenfalls meiner.


Ich bin kein Fan von Gefängnissen, mögen diese noch so mächtig und in den schönsten Verpackungen daherkommen.

Und da ich eben kein Matrose auf einem "Schiff" sein kann, das nicht dem Leben dient, hatte ich keine andere Wahl, als es zu verlassen.


Ich wandeldte daher lange auf einsamen Pfaden, das ist mir bewusst. 

Die Menschen fragten mich oft, ob mir denn nicht langweilig sei - so alleine.. 

Langweilig? :-) 

War ich doch dabei, die ganze Menschheitsgeschichte neu zu erlernen (zu erinnern). Geschichte war ja damals in der Schule neben Sport schon mein Lieblingsfach. Nur hatte ich jetzt (mehr denn je) Zugang zu der wahren Geschichte. (Internet und dem Zeitalter der Enthüllungen sei dank). Und da war ja noch so viel mehr, dem es auf den Grund zu gehen galt. Dinge, die mir in der Schule nie beigebracht wurden. Also brachte ich es mir selber bei. Mein Forschergeist war geweckt. Und mir ging bei meinem Unterfangen ein Licht nach dem anderen auf.

Auch beschäftigte ich mich intensiv mit meiner eigenen "Geschichte". Mit Fragen wie: "Wer bin ich wirklich?" "Was ist die Wahrheit?" "Wie ist es möglich, dass ich die Wahrheit vergessen habe?" ecc.

Ja, da war ich also - angekommen im berühmt berüchtigten Kaninchenbau - im weltlichen sowie im persönlichen -  und verknüpfte sozusagen die Eckdaten. 

Entfernte ich mich dadurch noch weiter von meinem Umfeld? 

Gut möglich.

Doch brachte mich meine "innere Einkehr" mir selbst wieder näher. Und das war bitter  nötig. War ich doch für viele Jahre auf einem sehr "guten" Weg, mich im Hamsterrad zu verlieren und mich immer wie mehr selber zu verlassen. Doch (wie schon erwähnt) das Leben selbst zog mich damals schliesslich aus dem Hamsterrad raus, bevor ich mich von ihm endgültig  verschlucken liess.

Oder um wieder den Link zur Titanic zu machen - bevor ich also zu einem "gut funktionierenden Matrosen" auf dem Schiff der Täuschung" wurde, wurde ich von Bord geschubst.

Danke Leben. ;-)

Nun war also viel "Aufdeckungs- und Aufräum-Arbeit" zu tun. Es galt hinzublicken und dies vor allem in meinem ganz persönlichen "Kaninchenbau". Ging nicht ganz ohne Schmerz und Tränen vonstatten und mein "Liebeskummer-Issue" war ein harter Brocken. Von den anderen Brocken ganz zu schweigen. 

Aber diese Arbeit musste getan werden. 

Das war die Anweisung meines neuen Kapitäns aka meine Seele. 

Wir heuerten jetzt an auf dem "Schiff des Lebens". Titanic war Geschichte.

Also nix da mit langweilig und "Flucht vor mir selbst" anymore.  


Dank dieser "Corona-Krise" beobachte ich nun, wie immer mehr Menschen die Scheuklappen abnehmen, endlich hinschauen, "der Titanic"/"dem goldenen Käfig" schliesslich den Rücken kehren und sich ihrer selbst (wieder) bewusst werden.

Das ist für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen! 

Danke "Corona" für dein Geschenk. Die Krone (Corona) dürfen wir uns nun selbst aufsetzen als Zeichen der Selbstbestimmung. 

Fremdbestimmung adieu - wir sind dann mal weg.


Oder wie John Lennon schon so schön sagte: "War is over".


"Vögel im goldenen Käfig singen von Freiheit, freie Vögel fliegen".

Sie mögen "schräg sein", aber sie sind frei.

Ich liebte sie schon immer, diese herrlich "schrägen/freien Vögel" - bin ich doch selbst einer. :-)

Und wenn ich heute an den Himmel blicke, dann kann ich sie sehen. Und es sind viele. Jeden Tag werden es mehr.

Und gemeinsam fliegen wir dem Sonnenaufgang entgegen.


Flavia





Montag, 27. April 2020

Story-Time - Meine persönliche "Corona-Krise" (Teil 5)


Anno 2008. Es ging mir also körperlich nicht mehr gut. Ich konnte mich teilweise fast nicht mehr bewegen und musste mich regelmässig hinlegen, da ich sehr starke Schmerzen hatte (vor allem am Rücken).

Wie ich schon erwähnte, hatte ich mit den "Heilmethoden" (oder in meinem Fall besser ausgedrückt "Unterdrückungsmethoden der Krankheit") der Schulmedizin ein ungutes Bauchgefühl. 

Ich fing also selber intensiv an zu forschen.
Ich stiess auf den Begriff "Impfschaden". 

Meine Augen wurden gross denn - ich hatte mich im Frühling 2007 bei einem Routine-Arztbesuch komplett durchimpfen lassen, da all die (herkömmlichen) Impfungen (laut meinem braunen Impfbüchlein) erneuert werden mussten. Und das liess ich damals einfach so über mich ergehen, mit der Überzeugung, dass dies wohl nötig wäre.

Einige Wochen später begann dann meine "Krankheitsgeschichte" - zuerst mit einer Sehnerventzündung und danach mit weiteren Nerven, die sich entzündeten und ich schliesslich regelrecht "zusammenbrach". 

Vor der Impfung ging es mir körperlich sehr gut. 

Ich forschte weiter. 

Ich begriff schliesslich, dass es nicht die Schulmedizin (Ärzte usw.) ansich sind, die mir ein flaues Gefühl im Magen bereiteten. Es war die Agenda dahinter. 

Wieso? 

Da diese Agenda nicht! die beste Absicht von uns Menschen im Sinn hat. 

Davon bin ich heute mehr als überzeugt. 

Und genau diese (korrupten) Agendas kann man hinter so vielen Systemen in unserer Gesellschaft erkennen. 

(Willkommen im Kaninchenbau Flavia.)

Natürlich war ich anfangs traurig - und wütend. 

"Wie ist es möglich, dass gewisse Systeme / Institutionen (bzw. die Agenda dahinter) nicht im besten Interesse der Menschheit handeln? Kann das sein?", fragte ich mich.

"Ja, kann es."

Das Gefühl, dass irgendwas auf unserer Welt total verkehrt läuft, hatte ich ja schon lange - vielleicht schon immer?

Dieses Gefühl bestätigte sich nun immer wie mehr.

Und was hatte das Ganze mit mir zu tun? 

Genau - ich musste jetzt in die totale Selbstverantwortung gehen. Konnte und wollte meine "Macht" nicht mehr an äussere Instanzen abgeben. 

Denn mein Ziel war (und ist) es, vollkommen heil zu werden.

Lange Rede kurzer Sinn: Ob es nun Impfungen waren, die diesen ganzen persönlichen "Kollaps" ausgelöst hatten oder was auch immer - es spielt keine Rolle. (Obwohl ich heute schlauer bin und mich niemals! mehr impfen lassen würde - sorry Bill.) 😛

Vielleicht war das Ganze auch ein Wink mit dem Zaunpfahl von meiner Seele, die sah, wie sehr ich mich von mir selbst (und meinem Weg) entfernt hatte. "Krankheit als Initiation" kommt mir da als Begriff noch in den Sinn.

Heute bin ich - trotz körperlichen Schmerzen - wieder auf dem Weg. Auf dem Weg zurück zu mir. Ich arbeite hauptsächlich an meiner inneren Heilung, was auch das Aufspüren und Integrieren von "Schatten-Anteilen" (von mir selbst sowie auch von meinen Ahnen) beinhaltet. (Es geht hier um die lang verdrāngten Anteile, auf die ich in Teil 4 nāher einging).

Es ist ein (oft schmerzvoller, aber auch befreiender) Prozess, der nun schon seit 10 Jahren im Gange ist. Und ja, es braucht Mut. Es braucht Mut, in die tiefsten und dunkelsten Tiefen abzutauchen.

Zurzeit beobachte ich, dass viele Menschen den ähnlichen Weg einschlagen und den Prozess der persönlichen Schattenintegration - der gleichzeitig die kollektive Schattenintegration beinhaltet - einschlagen. Auch das "grosse Erwachen" genannt.

Was, wenn diese jetzige "Coronakrise" für uns alle (wie damals bei mir) ein erneuter "Wink mit dem Zaunpfahl" ist?

Wir sind ja regelrecht aufgefordert, hinzuschauen und nicht mehr wegzulaufen.

Schliessen möchte ich mit diesem passenden Zitat von Rumi: 

"Doing as others told me, I was Blind.
Coming when others called me, I was Lost.
Then I left everyone, myself as well.
Then I found Everyone, Myself as well."


Nur Mut! Es ist am der Zeit, wieder in unsere ureigene Kraft zu kommen.


Flavia



Donnerstag, 23. April 2020

Story time - Meine ganz persönliche "Corona-Krise" (Teil 4)



"Sag mir wo die Kinder sind - wo sind sie geblieben? Wann wird man je verstehn - wann wird man je verstehn."

Bevor ich im Jahr 2008 nach Ascona "auswanderte", bestand ein grosser Teil meiner Arbeit darin, mich um Kinder zu kümmern, sie zu begleiten und zu unterstützen auf ihrem Weg. Meist waren dies Kinder, die es nicht ganz so einfach hatten, bzw. abgeschoben wurden und in Heimen oder ähnlichen Tageseinrichtungen landeten.

An solchen Orten war ich jahrelang tätig und schloss die Kinder alle in mein Herz.

Als ich nun (wie erwähnt) meine Arbeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, klopfte ein neues Kind an meine Tür - es klopfte an meine Herzenstür.

Es war dies ein Kind, welches ich krass vernachlässigt hatte. Genau - es war mein eigenes inneres Kind. Little Flavia - das sich Marisa nannte. Wie ich in "real life" hatte es die Aufgabe übernommen, sich um die ganzen "Kellerkinder" zu kümmern so gut es ging.

Marisa war also eine kleine "Rote Zora".

Sie teilte mit klar und deutlich mit, dass sie mich brauchte: "Die "Kellerkinder" müssen befreit werden. Sie sehnen sich nach dem Licht. Und du - erwachsene Flavia - musst hinschauen", so ihre Worte.

Da ging mir ein Licht auf: Die "Kellerkinder" waren nichts anderes als abgespaltene Seelenanteile von mir. Abgespalten durch erlebte Traumata und Schockerlebnisse (aus diesem oder vergangenen Leben).

Und so schaute ich hin - nannte jedes einzelne Kind bei seinem Namen. Ich weinte gemeinsam mit ihnen und nahm sie ganz fest in den Arm.

Und mit der Zeit adoptierte (integrierte) ich eines nach dem anderen.

Marisa war und ist bei diesem Unterfangen meine Verbündete und meine beste Freundin.

Wir sorgen dafür, dass ein jedes Kind aus dem Keller befreit wird und wieder das Tageslicht erblicken möge.

Ich werde emotional, während ich dies schreibe, denn mir ist bewusst, was momentan im Aussen (auf unserem Planeten) abgeht und widme diesen Beitrag allen Kellerkindern (im wahrsten Sinne des Wortes) dieser Welt. Ich bitte inständig einen jeden einzelnen darum, hinzuschauen.

Vergesst nicht - wie im Innen, so im Aussen.

Eigentlich spielt es momentan gar keine so grosse Rolle, wo du zuerst hinschaust - ob ins Innen oder ins Aussen. (Das Aussen spiegelt zur Zeit so klar und deutlich unsere eigenen Abgründe, unsere jahrelang unterdrückten Anteile, die nun hochkochen.)

Es spielt also wie gesagt keine so grosse Rolle, wo du zuerst hinschaust - aber BITTE schau hin! Verschliesse deine Augen nicht länger.

Flavia (+ Marisa)







Mittwoch, 22. April 2020

Story time - Meine persönliche "Corona-Krise" (Teil 3)


Im Oktober 2008 zog ich also nach Ascona.

Ich wohnte jetzt am Fusse des "Monte Verità" (Berg der Wahrheit), welcher übrigens ein sehr spezieller Berg ist. Ist es doch der Berg, der früher besiedelt war von (Kriegs-)Aussteigern, Freigeistern und Künstlern. Genau mein Ding. :-) 

Mittlerweile lebe ich übrigens nicht mehr im Dorf, also am Fusse des "Monte Verità", sondern auf dem "Monte Verità". Bin sozusagen noch mehr Eremit, als ich das zuvor (im Dorf) auch schon war. ;-)

Praktisch seit Tag 1 in Ascona arbeite ich intensiv.. an mir selbst. 

Ich stellte fest, wie sehr ich mich (im Hamsterrad) verloren hatte. Ich "hatte" zwar in meiner alten Heimat alles, was man sich wünschen konnte, verlor dabei aber immer mehr mich selbst. Ich war mir selbst fremd geworden und "flüchtete" ständig (vor mir selbst?). Ich verlor mich in äusseren Ablenkungen und landete zudem wieder und wieder in schrägen "Karma-Drama - Partnerschaften".  Je komplizierter der Mann, desto besser. Hach. So war ich damals drauf.

Doch jetzt war ich hier - all by myself. Mein einziger (karmafreie) Freund war nun der "Lago Maggiore", an welchem ich Stunden verbrachte. Die Zeit war gekommen - jetzt durfte ich mich um mein ganz eigenes Drama-Karma kümmern.  

Das hatte meine Seele ja schlau eingerichtet. :-)

Ich schrieb viel. Ich las viel. Und tauchte immer und immer wieder ab in meine inneren Tiefen. Da waren Dinge in meinem inneren Keller, die es dringend anzuschauen galt. Sie riefen regelrecht nach meinem Namen und meiner Aufmerksamkeit. Nicht's wollten sie mehr als gesehen und in den Arm genommen zu werden. 

Na, das würde ja ein Abenteuer werden. ;-)

Ich gab meinen "Kellerkindern" Namen. Also so ganz alleine war ich jetzt nicht mehr in meinem "Kloster" in Ascona. Ich hatte jetzt sogar Kinder - Kellerkinder - um die ich mich kümmern durfte. 

Und ich hatte meine Notiz- und Tagebücher. Solange ich also einen Stift und ein Notizblock zur Hand hatte und meine Gedanken und Gefühle niederschreiben konnte, war ich ok. Mehr brauchte ich nicht wirklich.

Hier eine Notiz vom Sommer 2009. Da lebte ich bereits fast ein Jahr in Ascona:

"Abgesumpft, ABGESTUMPFT, abgetaucht - und dann.. wieder auftauchen, wieder nach Luft schnappen, wieder atmen.. endlich ICH sein".

War die erste Etappe der "Schatzsuche" geschafft? ;-)

Fortsetzung folgt in Teil 4



Dienstag, 21. April 2020

Story time - Meine ganz persönliche "Corona-Krise" (Teil 2))


Wie schreiben das Jahr 2007.

Ich hatte mich einigermassen gut eingerichtet im Hamsterrad (wie ich mein damaliges Leben liebevoll nennen möchte) - samt Fachhochschulabschluss in Sozialpädagogik, bis zu 3 unterschiedlichen Jobs gleichzeitig, eigener Wohnung, lieben Freunden und einer turbulenten On-Off Beziehung. Eine meiner grössten Leidenschaften war das Tanzen (eine Leidenschaft, die mich neben Sport allgemein bis zu jenem Zeitpunkt mein ganzes Leben hindurch begleitete). Und auf verschiedenen Tanzflächen war ich auch regelmässig anzutreffen zu jener Zeit. Party-Girl Flavia. ;-)

Und dann geschah der Crash! Das Black out! Regelrecht von einem Tag auf den anderen!

Ich wurde ausgeknockt vom Leben selbst.

Am Anfang war da nur Panik, Angst. 

Mein Körper gehorchte mir nicht mehr. Stundenlange Abklärungen bei verschiedenen Ärzten. Wochenlanges Abwarten auf Untersuchungsergebnisse. Spitalaufenthalt. Leben zwischen Bangen und Hoffen. Die Ärzte wussten auch nicht mehr weiter. Weitere Untersuchungen, weitere MRI's.

Schliesslich dann die Diagnose: Unheilbar.

Therapiemassnahmen wurden angeboten. Interferon-Spritzen - voraussichtlich lebenslang.

Da schaltete sich die leise Stimme in mir (die mir mein ganzes Leben nicht "wegmanipuliert" werden konnte), die mir sagte: "Da stimmt etwas nicht". "Das ist nicht wahr."

So sehr ich es auch gewollt hätte, ich traute diesen ganzen Ärzten (bzw. der Schulmedizin) mit ihren Chemiebomben-Medis nicht.

Und wenn ich mir etwas schuldig war, dann war es dies: Ich wollte und durfte nicht gegen meine Wahrheit handeln.

Ich hatte also nur eine Wahl. Ich kehrte den Männern mit den weissen Kitteln den Rücken und wusste innerlich, was jetzt angesagt war. Heilung - und dies auf allen Ebenen. Und heilen konnte ich nur, wenn ich voll und ganz die totale Verantwortung übernehmen würde.

Ich verabschiedete mich von meinem alten "Leben" - Arbeit / Einkommen / Wohnung / Familie / Freunde / On-Off - Partner, sowie von meinem Wohnort und zog ins Tessin - ans Tor zum Süden.  

Tief in mir wusste ich schon damals: "Hier werde ich wieder gesund". 

Ich wusste aber auch, dass das Ganze kein "Quick-Fix - Unternehmen" sein würde, sondern ich mich auf einen tiefen Prozess einlassen muss. Ein Prozess der Tiefenreinigung sozusagen. Ein Prozess der tiefen Innenschau.

Soviel zu Phase 1 meiner persönlichen "Corona-Krise" oder in anderen Worten "Wenn im Aussen (wortwörtlich) alles wegbricht-Phase".

Fortsetzung folgt in Teil 3 


Tageskarte - Erwachen des wahren Selbst

    Als allererstes kommt mir bei dieser Karte eines meiner Lieblingsgedichte in den Sinn, dass ich hier nun gerne mit dir teilen möchte: ...